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LIMBUA Philosophie

Wertschöpfung bei LIMBUA

LIMBUA verbindet Bio-Anbau und lokale Wertschöpfung

Auf seiner Weltreise zu 40 Sozialunternehmen in Asien, Lateinamerika und Afrika lernte Gründer Matti Spiecker unterschiedliche Ansätze des ökologischen und sozialen Unternehmertums kennen. Diese Erfahrungen flossen in die Entwicklung von LIMBUA ein.

Heute verbindet LIMBUA den zertifizierten Bio-Anbau auf kleinbäuerlichen Mischfarmen mit dem direkten Einkauf der Ernten, der Verarbeitung in Kenia und dem Export. So entsteht eine integrierte Lieferkette vom landwirtschaftlichen Betrieb bis zum Geschäftskunden.

Unsere Philosophie

Natürliche Anbaumethoden

Bei LIMBUA wachsen Macadamia-Bäume nicht in großflächigen Monokulturen, sondern auf den kleinen, zertifizierten Bio-Mischfarmen kenianischer Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Zwischen den Macadamias gedeihen Avocados, Mangos, Kaffee, Bananen und zahlreiche weitere Nutzpflanzen. So entsteht auf engem Raum eine vielfältige Landwirtschaft, die den Familien verschiedene Ernten für den Eigenbedarf und den Verkauf ermöglicht.

Der Anbau folgt den Vorgaben der Bio-Zertifizierung. Auf synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Dünger wird verzichtet. Stattdessen nutzen die landwirtschaftlichen Betriebe unter anderem Kompost, Mulch und weitere für den ökologischen Landbau zugelassene Betriebsmittel. Pflanzenreste und herabfallende Blätter verbleiben dabei teilweise im natürlichen Kreislauf der Farm.

So verbindet der Bio-Mischanbau den Anbau von Macadamias mit der Vielfalt der kleinbäuerlichen Höfe. Und bildet die Grundlage für die Bio-Produkte von LIMBUA.

Größtmögliche Wertschöpfung

Fairer Handel mit ökologischen Rohstoffen ist wichtig. LIMBUA geht einen entscheidenden Schritt weiter: Die Ernten werden nicht nur direkt bei den Kleinbauern und Kleinbäuerinnen eingekauft, sondern auch dort verarbeitet, wo sie angebaut werden.

In vier Produktionsstätten rund am Fuße des Mount Kenya werden die Rohwaren geprüft, verarbeitet, verpackt und für den Export vorbereitet. So bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in der Anbauregion. Mehr als 900 Arbeitsplätze in Einkauf, Verarbeitung, Qualitätssicherung, Logistik und weiteren Unternehmensbereichen sind dadurch entstanden.

Die Nähe zu den landwirtschaftlichen Betrieben schafft kurze Wege und eine direkte Verbindung zwischen Anbau und Verarbeitung. Hinter jedem Produkt stehen damit nicht nur hochwertige Bio-Rohwaren, sondern auch Menschen, die vor Ort Verantwortung für ein gutes Bio-Produkt übernehmen.

Marktzugang durch moderne IT

Auch moderne Technologie gehört für LIMBUA zu einer direkten und transparenten Zusammenarbeit. Die teilnehmenden Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sowie der Einkauf ihrer Ernten werden digital erfasst. Nach der Annahme der Ware erhalten sie ihre Bezahlung über das mobile Zahlungssystem M-PESA. Sie gehen mit LIMBUA eine direkte Geschäftsbeziehung ein mit Preisen zu vereinbarten und transparenten Konditionen.

Vom Einkauf der Ernte über die einzelnen Verarbeitungsschritte bis zum Export werden die relevanten Informationen digital dokumentiert. Dadurch lässt sich nachvollziehen, von welchen landwirtschaftlichen Betrieben die eingesetzten Rohwaren stammen und wie sie verarbeitet wurden.

Für die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen bedeutet dies eine direkte Zuordnung und Bezahlung ihrer Ernten. Geschäftskunden erhalten zugleich verlässliche Informationen über Herkunft, Verarbeitung, Qualität und Zertifizierung ihrer Produkte.

„LIMBUA ist für viele Menschen eine Alternative zur Landflucht geworden. In Anbau, Ernte und Verarbeitung finden sie Arbeitsplätze, die ihnen neue Perspektiven eröffnen.“

Peter Muchau Wangara, Gründer & Geschäftsführer der LIMBUA Group in Kenia

Fairer Handel ist gut
Mehr Wertschöpfung ist noch besser