Der Avocadoanbau steht immer wieder wegen seines Flächen- und Wasserbedarfs in der Kritik. Wir bei LIMBUA setzen daher auf einen anderen Ansatz:
Die Avocados stammen von unseren über 9.000 zertifizierten Kleinbauern aus der fruchtbaren Region am Fuße des Mount Kenya und werden in den Monaten Mai bis Juli geerntet. Die Früchte wachsen auf biologischen Mischfarmen in Agroforst-Systemen in Kombination mit verschiedenen weiteren Kulturen. Diese Form des Anbaus fördert die Bodengesundheit und unterstützt die Diversifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe.
Ein relevanter Aspekt im Avocadoanbau ist der Wasserbedarf. Die Anbaugebiete von LIMBUA liegen in der niederschlagsreichen Region am Mount Kenya. Die Niederschlagsmengen variieren je nach Höhenlage; insbesondere in den höher gelegenen Anbaugebieten werden jährlich mehr als 1.000 mm Niederschlag erreicht. Die Avocados wachsen im Rahmen der natürlichen Regenzyklen. Durch Rainwater Harvesting wird zusätzlich Regenwasser aufgefangen und gespeichert, sodass es bei Bedarf auf den Höfen genutzt werden kann.
Die biologischen Mischfarmen liegen unweit unserer Produktionsanlagen, weshalb die Früchte nur kurze Transportwege bis zur Weiterverarbeitung haben. Unsere digitale Rückverfolgbarkeit ermöglicht es zudem, den Weg der Früchte entlang unserer Lieferkette nachzuvollziehen.
Der Avocado-Baum kann je nach Sorte und Standort eine Höhe von mehr als 15 Metern erreichen und viele Jahrzehnte alt werden. Im landwirtschaftlichen Anbau werden die Bäume durch regelmäßigen Schnitt meist niedriger gehalten, um Pflege und Ernte zu erleichtern. Eine Besonderheit ist die Blüte: Avocado-Bäume bilden zahlreiche kleine Blüten, aus denen sich nur ein Teil zu Früchten entwickelt. Die Früchte reifen am Baum heran, werden dort jedoch nicht weich: die typisch weiche Konsistenz entwickelt sich erst nach der Ernte.