Zum Hauptinhalt springen

ausgezeichnet für Verantwortung in globalen Lieferketten

LIMBUA gewinnt den CSR-Preis der Bundesregierung 2025

CSR Preis 2025 LIMBUA
Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurde LIMBUA in Berlin von Staatssekretärin Lilian Tschan mit dem CSR-Preis der Bundesregierung 2025 ausgezeichnet – in der Kategorie „Digitale Instrumente für transparente Lieferketten“. Der Preis würdigt Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung und unternehmerisches Handeln miteinander verbinden.


Der CSR-Preis der Bundesregierung: Verantwortung sichtbar machen

Der CSR-Preis (Corporate Social Responsibility) der Bundesregierung wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) verliehen. Seit seiner Einführung im Jahr 2013 zeichnet der Preis Unternehmen aus, die gesellschaftliche Verantwortung und unternehmerisches Handeln miteinander verbinden.

LIMBUA konnte sich gegen knapp 150 Bewerbungen durchsetzen. Die Preisverleihung machte deutlich, wie unterschiedlich Unternehmen soziale, ökologische und wirtschaftliche Themen entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten adressieren.

Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine hochkarätig besetzte Jury in einem mehrstufigen, wissenschaftlich begleiteten Verfahren.

CSR Preis für Matti Spiecker

V.l.n.r.: Lissa Bettzieche - Deutsches Institut für Menschenrechte, Dr. Nicola Brandt - Leiterin OECD Berlin Centre, Matti Spiecker - Gründer LIMBUA, Lilian Tschan - Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Foto: J. Konrad Schmidt

An der Veranstaltung nahmen rund 200 geladene Gäste teil – darunter die Mitglieder der Jury, Nominierte sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In einem feierlichen Akt überreichte Lilian Tschan, Staatssekretärin im BMAS und Vorsitzende der Jury, die Auszeichnung an Matti Spiecker.


Sein Fazit während der Zeremonie lautete: „Wir glauben an eine Zukunft, in der Kleinbauern nicht nur Rohstofflieferanten sind, sondern gleichwertige Partner in der globalen Wertschöpfung. Dieser Preis bestärkt uns, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“

Vom Fingerabdruck zur nachvollziehbaren Nuss – digitale Rückverfolgbarkeit

Bei LIMBUA beginnt die Lieferkette auf den Bio-Mischfarmen der Vertrags-Kleinbauern in Kenia. Bereits beim Einkauf der Ernten der Macadamia-Nüsse, Mangos und Avocados setzen wir auf ein biometrisches System mit Fingerabdruck-Identifikation. Jede Ernte wird so eindeutig dem jeweiligen Kleinbauern oder der jeweiligen Kleinbäuerin zugeordnet. Die Bezahlung erfolgt digital auf das Handy – mit nachvollziehbaren Abläufen.

Auf diese Weise sind wesentliche Schnittstellen unserer Lieferkette digital miteinander vernetzt. Das heißt, die Macadamia-Nüsse sind von den Kleinbauernhöfen über die Verarbeitung bis zum Export rückverfolgbar.

CSR Preis für transparente Macadamia Lieferkette

Bei LIMBUA ist der Macadamia-Einkauf im ländlichen Kenia digitalisiert

Eigene Softwarelösungen für digitale Prozesse und Zertifizierungen

Auch der Verarbeitungsprozess – vom Sortieren und Knacken der Nüsse über die Verarbeitung von Mangos und Avocados bis zur Verpackung und zum Export – ist digital erfasst. Dabei setzen wir auf eigene Softwarelösungen für Einkauf, Verarbeitung, Qualitätssicherung und Zertifizierung. Weiterhin sind die Zertifizierungsprozesse für unsere zahlreichen Bio- und Sozialstandards digitalisiert. Das erleichtert die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.

Mehr als 9.000 Vertrags-Kleinbauern und -Bäuerinnen sind in die digitale Lieferkette von LIMBUA eingebunden. Die dokumentierten Einkaufs- und Zahlungsprozesse unterstützen die Zusammenarbeit mit internationalen Abnehmern und ermöglichen nachvollziehbare, digitale Zahlungen an die Kleinbauern.

Und: Über 5.000 Hektar Land wurden bereits auf ökologischen Landbau umgestellt. Unser Ansatz verbindet digitale Dokumentation mit dezentralen Einkaufs- und Verarbeitungsstrukturen.

Biometrische Identifikation

Mittels biometrischer Identifikation kann jede Ernte jedem Kleinbauern zugewiesen werden

Weitere Informationen zum CSR-Preis der Bundesregierung

Der CSR-Preis der Bundesregierung ist ein zentrales Element der nationalen CSR-Strategie. Er verfolgt das Ziel, verantwortungsvolles Wirtschaften sichtbar zu machen und Unternehmen zu ermutigen, ihre ökonomischen Ziele mit sozialer und ökologischer Verantwortung zu verbinden.

  • Gute Geschäftspraktiken
  • Konstruktive Stakeholdereinbindung
  • Digitale Instrumente für transparente Lieferketten
  • Wirksame Weiterbildung
  • Klima & Biodiversität

Die prämierten Maßnahmen zeigen, wie Unternehmen ihren Beitrag zur Achtung von Menschenrechten, zum Umweltschutz und zur guten Unternehmensführung entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungskette leisten können.

Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine unabhängige, fachkundige Jury.

Lilian Tschan CSR-Preis

Staatssekretärin Lilian Tschan und Vorsitzende der Jury des CSR-Preises 2025, Foto: J. Konrad Schmidt

Fazit zum CSR-Preis 2025

Der CSR-Preis ist für LIMBUA mehr als eine Auszeichnung – er ist eine Anerkennung für das gesamte Netzwerk dahinter: für unser engagiertes Team in Kenia und Deutschland, für unsere über 9.000 Vertrags-Kleinbauern und Bäuerinnen und für alle, die sich weltweit für digitale und nachvollziehbare Lieferketten engagieren.

Der Preis bestärkt uns darin, unseren eingeschlagenen Weg weiterzuentwickeln.

Wir sagen Danke – und bleiben dran!

Scannen der exportfertigen Produkte

Fertig zum Export: In der LIMBUA-Lieferkette sind zentrale Schnittstellen digital verknüpft.