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LIMBUA vor Ort

Embu ASK Show und KALRO Open Week

LIMBUA Landwirtschaftsmessen 2026
Zwei Veranstaltungen, zwei unterschiedliche Formate – und eine zentrale Frage: Was beschäftigt die Menschen vor Ort, wenn es um ökologischen Anbau und praxisnahe Landwirtschaft geht?
In Embu hat LIMBUA genau dazu erneut den direkten Austausch mit Kleinbauern und Interessierten gesucht.


Direkter Austausch vor Ort

Auf der Embu ASK Show kommt ein breites Publikum zusammen: Kleinbauern und Bäuerinnen aus der Region, lokale Händler, Schulen, NGOs, County-Vertreter, Unternehmen und weitere Aussteller. Das passt auch zum Charakter der Agricultural Society of Kenya, die ihre Shows als landesweite Plattform für landwirtschaftlichen Austausch und Vermarktung organisiert und jedes Jahr an mehreren Standorten durchführt.

Die KALRO Open Week ist anders gelagert. Hier steht der fachliche Austausch über Anbaupraxis, Forschung und konkrete Lösungen für die Landwirtschaft im Vordergrund. KALRO nutzt solche Open Weeks gezielt, um Innovationen und agronomisches Wissen an Farmer und weitere Partner im Agrarsektor zu vermitteln.

Vorstellung von Bio-Kompost (Rotuba Tosha)

Austausch auf der Embu ASK Show zum Bio-Kompost und seiner Anwendung im Farmalltag

Für uns war genau diese Kombination wertvoll: Auf der ASK Show entstehen viele erste Gespräche mit einem breiten Publikum, während die KALRO Open Week stärker Raum für fachliche Nachfragen und vertiefte Diskussionen bietet.

Praxiswissen aus erster Hand

Eine entscheidende Rolle auf beiden Veranstaltungen hatte unser LIMBUA Field Team. Das sind die Kolleginnen und Kollegen, die täglich mit unseren Bio-Erzeugern im direkten Kontakt stehen.

Mit inzwischen über 80 Mitarbeitenden bildet das Team die Brücke zu mehr als 9.000 Vertrags-Kleinbauern und Bäuerinnen rund um den Mount Kenya. Es unterstützt bei biologischen Anbaumethoden, begleitet die Pflege auf den Farmen und hilft bei der Einhaltung sozialer und ökologischer Standards.

Vorstellung von Frass als organischem Dünger

Julia Emma Kendi stellt Frass aus der Verwertung organischer Abfälle durch Insektenlarven als organischen Dünger vor

Die Gespräche am Stand waren deshalb sehr praxisnah, denn unsere Field Officers kennen die Bedingungen auf den Höfen und die Herausforderungen im Alltag. Es ging konkret um Pflanzung, Farmpflege, Komposteinsatz und Bio-Anforderungen – aber auch darum, wie sich Kleinbauern LIMBUA als bio-zertifizierte Vertragsfarmer anschließen können.

Praxisnahe Lösungen für den Farmalltag

An unseren Ständen waren nicht nur unsere Endprodukte wie Macadamia-Nüsse, getrocknete Mango sowie Avocadoöl im Mittelpunkt, sondern vor allem die Fragen zu Anbau und Verarbeitung.

Dabei fanden vor allem die Demonstrationen unserer geschulten LIMBUA Teams großes Interesse: Insbesondere unsere veredelten Baum-Setzlinge, die Kompostherstellung sowie unser Ansatz zur Abfallverwertung wurden intensiv nachgefragt. Die praktischen Vorführungen haben viele Besucher angezogen, weil sie gezeigt haben, wie sich ökologische Anbaupraktiken konkret in den Farmalltag übertragen lassen. Ergänzt wurde dies durch die Vorstellung organischer Inputs, die für den Bio-Anbau geeignet sind.

Veredelte Bio-Setzlinge von LIMBUA für den Bio-Anbau

Auf der KALRO Open Week wurden u.a. veredelte Setzlinge als Grundlage für langfristige Anbauplanung vorgestellt

Unsere Setzlinge stammen aus der eigenen, Ecocert-zertifizierten Baumschule in Kathangari. Dort zieht LIMBUA veredelte Macadamia-, Mango-, Avocado- und Kaffeesetzlinge heran. Mehr als 200.000 biologische Setzlinge wurden auf diese Weise bereits produziert. Ziel ist es, Pflanzen bereitzustellen, die für die lokalen Bedingungen ausgewählt und für den langfristigen Anbau vorgesehen sind.

Auch unser Rotuba Tosha Kompost war für viele Besucher ein zentrales Thema. Er wird aus organischen Produktionsabfällen der Avocado-, Mango- und Macadamia-Verarbeitung hergestellt. Das Ergebnis ist ein organischer Dünger, der zur organischen Düngung eingesetzt wird und den Aufbau von Humus sowie die Wasserspeicherung im Boden unterstützen kann.

Morris Mwenda Njeru erklärt LIMBUA Produkte

Morris Mwenda Njeru im Gespräch rund um die Bio-Mango und deren Verarbeitung

Weiterhin wurden den Besuchern Einblicke in das Omnivore-Projekt gegeben. Dabei werden organische Produktionsabfälle in einem Insektenlarvensystem weiterverwertet. Ziel ist es, daraus proteinreiche Futtermittel und biologischen Dünger zu entwickeln und organische Reststoffe wieder stärker in landwirtschaftliche Kreisläufe einzubinden. Für die Besucher war dieser Zusammenhang besonders spannend.

Der Austausch endet nicht am Messestand

Die Veranstaltungen haben uns erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist. Die Gespräche waren sehr nah an der Realität auf den Farmen. Für uns sind solche Events mehr als ein klassischer Messeauftritt, denn sie schaffen einen niedrigschwelligen Zugang: Kleinbauern und Bäuerinnen sowie weitere Interessierte können Fragen stellen und direkt mit uns ins Gespräch kommen.

Gerade dieser persönliche Kontakt ist entscheidend. Er ermöglicht es uns, zuzuhören, den Bedarf besser zu verstehen und zu zeigen, wie eine Zusammenarbeit mit LIMBUA konkret aussehen kann.

LIMBUA Stand auf der ASK show

LIMBUA auf der ASK Show – stilgerecht auf Macadamia Schalen platziert